Questback Survey Questionnaire

Sehr geehrte Multiplikator:innen aus verschiedenen Einrichtungen in NRW,

wir heißen Sie herzlich willkommen zum Fragebogen des Froschungsprojektes „amal – Auswirkungen von rechtsextremer und rassistischer Gewalt auf das Alltagsleben von Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarzen Menschen und People of Color (BPoC) in NRW“! Wir sind ein Team aus Forscher:innen an der Technischen Hochschule Köln und freuen uns, dass Sie sich für diese Befragung interessieren - Ihre Stimme und Ihre Erfahrungswerte zu diesem Thema sind uns wichtig!

Diese Umfrage ist eine von mehreren Datenerhebungen im o.g. Forschungsprojekt. Sie richtet sich gezielt an Sie als Multiplikator:innen aus verschiedenen Einrichtungen in NRW – z.B. Schulen und andere Bildungsträger, Antidiskriminierungs- und Opferberatungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Hilfen für ältere Menschen, Behörden, verschiedene Beratungsstellen, Anwaltskanzleien und viele mehr.

Worum geht es in dieser Befragung?

Wir möchten Formen und Auswirkungen von rechtsextremer und rassistisch motivierter Gewalt auf Betroffene mit Migrationsgeschichte und BPoC  aus Ihrer Perspektive und Ihre institutionellen Handlungsstrategien in solchen Situationen herausarbeiten.

Was verstehen wir unter rassistischer und rechtsextrem motivierter Gewalt?

Wir arbeiten hier mit einem Gewaltbegriff, der körperliche Gewalt (z.B. Schlagen, Treten, bewaffnete Übergriffe), psychische/verbale Gewalt (z.B. Beleidigungen, Nötigungen, Drohnachrichten, Erniedrigungen, verschiedene Formen von Benachteiligungen) und sexualisierte Gewalt (z.B. sexuelle Belästigung, Übergriffe, Vergewaltigung) umfasst.

Diese Gewaltformen bezeichnen wir als rassistisch, sofern sie mit Abwertungen von Gruppen von Menschen aufgrund ihrer zugeschriebenen oder tatsächlichen „ausländischen Herkunft“ oder eines „Migrationshintergrund“ in Verbindung stehen. Diese Zuschreibungen knüpfen insbesondere an phänotypische Eigenschaften, Sprache, Namen, Herkunft, Nationalität und Religion an.

Wir bezeichnen sie als rechtsextrem, wenn sie über Rassismus hinausgehen und in Verbindung mit weiteren, für Rechtsextremismus typischen Elementen von Ungleichwertigkeitsideologien in Verbindung stehen (z.B. völkische Ideologien in Verbindung mit Nationalismus, antidemokratisch und –pluralistisch, chauvinistisch, gewaltlegitimierend).

In dieser Befragung geht es ausschließlich um interpersonale Gewalt, also Gewalt von Menschen gegen Menschen (Gewalt, die von Menschen gegen Menschen im privaten Alltag, aber auch aus einer beruflichen Rolle heraus ausgeht). Strukturelle Gewalt ist nicht Gegenstand dieser Befragung.

Weitere wichtige Begriffe werden in der Befragung in Infoboxen erklärt. Sie erkennen die Begriffe daran, dass sie unterschrichen sind (mobil leider nicht verfügbar).